Sonntag, Dezember 24, 2006

Ist ja die Zeit .....



Bild © eatpixel

Mittwoch, Oktober 04, 2006

Registered Commons – ein zukunftsfähiges Angebot

Das Problem mit der Urheberschaft ist gegebenenfalls der Nachweis derselbigen. In der guten alten Offline-Welt gab es einen kleinen, einfachen Trick mit dem man sich kostengünstig behelfen konnte:
Einfach das Werk eintüten und per Post an sich selber schicken ... und das war's auch schon.
Der Service richtet sich an Leute, die ihre Werke mit anderen teilen wollen, ohne die eigenen Rechte voellig aus der Hand zu geben. Diese Rechte können individuell festgelegt werden, von freigebiger Nutzung bis hin zum altbekannten "all rights reserved" ist alles möglich z.B. dass alle die Musik frei nutzen können, ausser Organisationen und Firmen, die einem unsympathisch sind. Oder man erlaubt einer bestimmten Personengruppe besonders viel, der eigenen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Heute gibt es Registered Commons, ein Service, der eben genau diesen Zweck online erfüllt. Es ist die Frucht einer privat-public Partnerschaft unter Beteiligung der Fachhochschule Vorarlberg. Und die Öffentlichkeit ist in diesem Fall einer Kooperative, also alles ganz basisdemokratisch und transparent.

Das ganze funktioniert so:
Registrieren
Werk (Video, Text, Audio) auf den Registered Commons Server laden, nun wird ein digitaler Zeitstempel erstellt, der den Zeitpunkt der Registrierung verbindlich festhält und ein Hashcode erstellt.
Der Zeitstempel wird 35 Jahre aufbewahrt, der Hash-Code immerhin ncoh 7 Jahren. Die Ursprungsdatei wird zerstört – es sei denn man bezahlt für den backup-Service.

Wir sagen: Das ist ein sehr gutes und zielführendes Angebot. Herzlichen Glückwunsch!

Montag, September 04, 2006

MySpace folgt dem Beispiel von artistradio.fm und bietet Downloadverkaufsmoeglichkeit an

MySpace will nun den Künstler ermoeglichen ihre Musik nicht nur zu promoten, sondern auch zu individuellen Preisen zu verhoekern.
Diese Moeglichkeit bietet das deutsche Portal ArtistRadio.fm schon seit einigen Monaten. Leider kann artistradio.fm noch keine 90 Mio Nutzer vorweisen. Schade eigentlich.
Das Downloadangebot von MySpace entsteht in Zusammenarbeit mit dem Napster Gruender Shawn Fanning.

Wie die Nutzer diese neue Moeglichkeit nutzen und annehmen werden, bleibt abzuwarten. Die Zeit ist reif für ein derartiges Angebot, da es schwer verstaendlich ist, dass mit Musik (oder mit deren Bereithaltung) sehr viel Geld verdient werden kann, nur nicht von den beteiligten Musikern und Labels.

Dienstag, August 22, 2006

Bob Moog Foundation - The Legacy Continues

On August 21, 2005, Bob Moog died. On August 21, 2006, the Bob Moog Foundation for Electronic Music was launched.

The objectives are:
- Endowed Scholarships
- The Bob Moog Memorial Museum
- Outreach Programs for Disadvantaged Students
- Special Events for Electronic Music

check out the Moogcasts


Support the foundation by a donation

Montag, August 21, 2006

tonspion.de stellt "... in the long run" vor

tonspion.de bespricht Beese & Brtschitsch "... in the long run" CORNCD03 hier. Wir haben zwei Titel des aktuellen Album zum kostenfreien Download bereitgestellt. Enjoy!

Dienstag, August 08, 2006

wirhabenbezahlt.de Aktion gegen DRM und Kriminalisierung

Die Aktion "Wirhabenbezahlt.de" richtet sich gegen Kopierschutztechnologien und DRM Restriktionen für gekaufte Musik. Die Kriminalisierung des Konsumenten wird verurteilt.
Die Aktion ist einseitig und ein wenig polemisch, damit könnte sie vielleicht Erfolg haben und Gehör finden. Ausserdem kommt diese Aktion sehr, sehr spät, da schon die gesetzgebenden Verfahren gelaufen sind.

Bisher ist noch kein Platz für differenzierte Anmerkungen zum Thema, zum Beispiel der Bemühungen von Independentstrukturen um DRM freie Inhalte, aber das kann ja noch kommen.

Mittwoch, Juli 19, 2006

Umsonst und drinnen: Partytime! UR90DETROIDFUTURE



UR90DETROIDFUTURE
ELEKTROFUNKTECHROMANCE

DR.SCISSORS (DATAPUNK/ELEKTROLUX)
LIVE AND DJ-SET
MATTHIAS DELAY (P.O.R.N.)
DJ-SET

Freitag, 28.07.2006 START: 23:00 Uhr

EINTRITT FREI !

DOMAGKSTR.33, HAUS 49,
ROTER SALON (im Keller)

MINIMAL OPTIX BY NATALIA BORISSOVA.
A NATABOR/E9K PRODUCTION.

Samstag, Juli 15, 2006

Und die Gema bewegt sich noch einmal

Wir begrüßen die Bemühungen der Gema auch Dancetitel zu erfassen, damit die Künstler auch in den Genuss von den gezahlten Gebühren der Clubs kommt.
Dies gab Dr.Geyer von der Gema auf dem Duisburger DJ Meeting bekannt und berichtete über die ersten Erfolge des Systems.
Die Gema hat in einhundert Diskotheken ein Monitoringsystem installiert, dass die gespielten Titel erkennen soll.
Bei der Anzahl der veröffentlichten Titel kann das Monitoring kaum auf dem aktuellsten Stand gehalten werden.
Nun stellen sich Fragen zum Erfassungsvorgang, ob zum Beispiel vom System auch gepitchte, unausgespielte und gemixte Titel erkennt.
Wir würden seitens der Gema etwas Transparenz begrüßen. Eine unabhängige Demonstration wäre eine wünschenswerte, vertrauensbildende Massnahme anstelle der Installation einer Blackbox, deren Ergebnisse nicht nachvollziehbar sind.

Die Gema bewegt sich doch .... nicht weit genug.

Keine Gema-Gebühren für das Streamen von eigenem Material auf der eigenen Künstlerhomepage. Das ist die gute Nachricht.

Die damit verbundenen Anforderungen muten jedoch seltsam an:
Die Homepage darf nicht kommerziell sein und, noch besser, auf keine kommerzielle Seite verlinkt sein, z.B. zu einem Download-Angebot.
Das ist die Erlaubnis ein Plakat ins Schaufenster eines Geschäfts ohne Eingang zu hängen.
Die Richtung stimmt, doch leider geht dieser Schritt noch nicht weit genug, bzw. ist zu schwammig formuliert.

Mittwoch, Juni 07, 2006

Matthias Delay on friskyradio.com 'The Trip' on June 16, 2006




Tune in on www.friskyradio.com on June 16 2006

18.00 matthias delay :: the trip 17.1
19.00 feo volt :: the trip 17.2
20.00 del horno :: the trip 17.3
21.00 frango :: the trip 17.4

alle in MEZ

Sonntag, Juni 04, 2006

Die besten Radiostreams im Internet gesammelt von excomax.de

Excomax.de bietet Partyinfos, DJ Mixes und Links zu den besten Internet Radio-Streams für verschiedene Musikstile.
Der Name 'excomax' steht für "explore communication maximal".

Und das funktioniert so: wir haben uns auf der PopUP in Leipzig unterhalten, und Martin, dem Mann hinter excomax.de, gefällt die CORNCD03 so gut, dass er das Album bewirbt, empfiehlt - und ein Gewinnspiel veranstaltet.
Manche sagen was sie alles tun wollen und dann hört man nie mehr was von ihnen, andere sagen nichts, sondern tun wirklich was, so wie Martin, der uns von der Aktion nach getanem Werk per e-mail informierte.

Er macht das nicht, weil wir ihm Geld dafür bezahlen, sondern aus Überzeugung.
Das ist für Geld nicht zu kaufen und im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar, darum an ihn ein großes DANKE.

Bei excomax.de kann man das neue Album auf c.o.r.n. recordings gewinnen: Beese & Brtschitsch - ... in the long run

Hier geht's zum Gewinnspiel Gewinnspiel

Dienstag, Mai 30, 2006

Der wohl berühmteste Loop der Musikgeschichte. Amen!

6 Sekunden Musik, die die Entwicklung der globalen dance music culture geprägt oder überhaupt erst ermöglicht hat..... und ein nachdenkenswerter Beitrag zur Urheberrechtsdebatte.

Die 20MB Quicktime Dokumentation von Nate Harrison findet sich hier.



hier die Originalprojektbeschreibung:
Can I Get An Amen?, 2004
recording on acetate, turntable, PA system, paper documents
dimensions variable
total run time 17 minutes, 46 seconds


Can I Get An Amen? is an audio installation that unfolds a critical perspective of perhaps the most sampled drum beat in the history of recorded music, the Amen Break. It begins with the pop track Amen Brother by 60's soul band The Winstons, and traces the transformation of their drum solo from its original context as part of a 'B' side vinyl single into its use as a key aural ingredient in contemporary cultural expression. The work attempts to bring into scrutiny the techno-utopian notion that 'information wants to be free'- it questions its effectiveness as a democratizing agent. This as well as other issues are foregrounded through a history of the Amen Break and its peculiar relationship to current copyright law.

Matthias Delay @ Die Registratur, München, 14.06.06

Zwei Tage nach seinem Geburtstag wird Matthias Delay bei der 'Arschwackelmucke' Party in München auflegen.

Location: Die Registratur, Blumenstr.

Hier die Presseinfo des Clubs:

MATHIAS DELAY (P.O.R.N./ MÜNCHEN)
COSMIX (EARTH TRIBE)
JEROME ISMA-AE (JEE RECORDINGS)
TOMAHAWK (JEE RECORDINGS)

Es ist wieder soweit - die Arschwackelmucke geht in die dritte Runde. Wie war das noch? Folge dem weißen Kaninchen? 4 Jungs- zusammen 157 Jahre! Aber diese alten Hasen haben noch lange nicht genug! Angeführt von P.O.R.N. (Play Out Right Now) RECORDINGS Labelchef MATHIAS DELAY, der schon den guten alten NATRAJ TEMPLE regelmäßig in psychedelisches Schwarzlicht tauchte, sich mittlerweile aber eher progressiveren Klängen verschrieben hat. Ebenfalls mit von der Partie, ein weiterer Veteran der aufgehenden Sonne- DJ COSMIX von EARTH TRIBE- der sich nun auch schon seit zwanzig Jahren extrem wohl an den internationalen Decks fühlt. Zu später Stunde, als Absch(l)uss-Schmankerl sozusagen, befördern euch dann JEROME ISMA-AE und TOMAHAWK von JEE RECORDINGS hoppelnder Weise in den anbrechenden Tag.

Die Gema und die Podcasts ...

Dass die Gema ein wenig aktionistisch auf neue Formate reagiert ist nichts neues. Für Podcasts gilt dasselbe wie für Internetradiostationen: beide sind ein wichtiger Bestandteil in der Verbreitung neuer Musik, oftmals aus Independentquellen.
Die Gema hat nun auf den podcastdays einen Vorschlag auf den Tisch gebracht, der die bisher ohnehin herrschende Ungerechtigkeit auch im Podcastbereich festgeschrieben werden soll. Wie in anderen Bereichen ist nicht geplant die eingenommenen Geldern den beteiligten Urhebern zuzuführen, sondern die Gelder wie gehabt in einen Topf zu werfen an dem in allererster Linie die Naidoos, Gröhnemeyers und Bohlens profitieren, da eine gerechte Verteilung zu teuer wäre. Also besser eine ungerechte Verteilung, als sich ein bezahlbares und gerechteres Modell auszudenken?

Die wahnwitzige Höhe der angepeilten Vergütung wird, so sie denn kommt, zu einer beträchtlichen Ausdünnung der Podcastlandschaft führen.
Einen lesenswerten Aufsatz, nebst Lösungsvorschlägen, findet sich bei spreeblick.

Wir sind für Internetradio und Podcasts. Beide sorgen für ein ausgewogenes Musikprogramm abseits von Formatradio und Quotendruck.

Warum werden nicht die Internetprovider als Firmen, die am meisten von Downloads und Datenübertragungen profitieren zur Kasse gebeten?

Razzia gegen P2P Nutzer gerechtfertigt?

Und die Hatz geht weiter, als ob noch nicht genug Porzellan zerschlagen worden wäre. Die Zusammenarbeit zwischen der 'Aufklärungsfirma' proMedia, deren Tätigkeit vielleicht eines Tages selbst zum Gegenstand von Ermittlungen werden wird, der IFPI und den Medien läuft bestens geschmiert. Dank geänderter Gesetze macht sich die Exekutive zu Handlangern der Majorinteressen, die Kosten trägt die Allgemeinheit.

Zurecht bemerkt Dirk von Gehlen auf jetzt.de, dass die taggleiche Meldung von sinkender Piraterie von dieser Meldung absolut an die Wand gedrückt und nicht berichtet wurde.
Ist das Zufall oder Kalkül? Eine wohl rethorische Frage......

Ich habe beim Oberstaatsanwalt Feld angerufen und gefragt wieviele der angebotenen Musikstücke denn Independentfirmen zugeordnet werden können... bei der angegebenen Datenmenge war ich allerdings schon erstaunt, dass er diesbezügliche Informationen vielleicht schon in zwei Wochen haben will. Wir werden sehen, was von der bombastischen Meldung übrig bleiben wird.

allofmp3 ist ein größeres Problem, denn das Portal rangiert hinter dem iTunes Music Store auf Platz 2 aller englischen Downloadportale, der seriöse Eindruck, den dieses Portal vermittelt, ist überaus werbewirksam, doch leider kommt meist kein Geld bei den Künstlern und den Labels an.

Donnerstag, Mai 18, 2006

Play Out Right Now auf der Pop Up in Leipzig




We will participate in the Pop Up independent trade show in Leipzig 18. - 20. May 2006


Visit us there at our stand, we want to meet you ....

Wie schon letztes Jahr werden wir wieder an der independent PopUp Messe in Leipzig teilnehmen. Wir freuen uns auf euren Besuch an unserem Stand.

Sonntag, April 23, 2006

KeinBockaufNazis ! 30.000 kostenlose DVDs gegen Rechts!



Hier der Pressetext von FreshStyle Promotions:

KeinBockAufNazis !!!!

30.000 kostenlose DVDs gegen Rechts !!!
Musiker und Schauspieler beziehen Stellung gegen Rassismus und rechte Ideologien.
Während die staatliche Unterstützung für Initiativen gegen Rechtsextremismus immer weiter gekürzt werden startet eine Berliner Band auf eigene Faust ein Deutschlandweites DVD-Projekt gegen Rechts.

Am 28. April erscheint die kostenlose DVD „Kein Bock Auf Nazis“. Mit dabei sind Prominente der deutschen Musikszene wie: Die Ärzte, Die Toten Hosen, Donots, ZSK, Muff Potter, Julia Hummer, Culcha Candela und Madsen. Über Musikmagazine, auf Konzerten und über die Webseite werden die Gratis-DVDs an Jugendliche in ganz Deutschland verteilt. Der 80minütige Film enthält Interviews mit den beteiligten Musikern und Schauspielern, eine Dokumentation über rechte Strukturen in Deutschland und Portraits von vier erfolgreichen Jugend-Initiativen gegen Rechtsextremismus.

Ziel des DVD-Projekts ist es Jugendlichen Mut zu machen sich gegen rechte Tendenzen in ihrem Umfeld stark zu machen und eine nicht-rechte Jugendkultur zu fördern.

Iniitiert wurde das Projekt von der Berliner Punkrockband ZSK. In enger Zusammenarbeit mit dem „Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V.“ hat die Band rund sieben Monate an dem Projekt gearbeitet. Finanziert wurde die komplette Filmproduktion aus eigenen Mitteln der Band ZSK. Die Pressung der 30.000 DVDs wurde durch die Spenden von mehr als 20 Sponsoren und Einzelpersonen ermöglicht.

Logo 300DPI


KeinBockAufNazis Trailer:
Quicktime Movie
Windows Media Player
Real

Donnerstag, April 20, 2006

Matthias Delay bei der Tribalroom Radioshow auf Shouted.FM am 20.04.06

Tune in and stream it: http://www.shouted.fm/tunein/electro-dsl.m3u
Matthias Delay mit einem groovigen 1h Set zu Gast im 'Tribalroom' bei mthElectro im shouted.FM Radio am 20.April 2006 um 22:00 MESZ. Shouted.FM präsentiert ein Play Out Right Now (P.O.R.N.) Labelspecial.
Unser besonderer Dank geht an DJ Hyline, der die Sendung moderiert und der uns freundlicherweise eingeladen hat.


Die vollständige Vorankündigung findest du im Electronic-Culture-Forum

Montag, April 17, 2006

Samstag, April 15, 2006

P.O.R.N. und Audiolith bringen dir die Raumschiffkommandant Remixe als Joint Venture


P.O.R.N. und das Hamburger Label Audiolith kooperieren für den Release der Raumschiffkommandant Remixe der Psychedelic Avengers.
Mit Remixen von Egotronic, Der Tante Renate, Meller, clickclickdecker, Plemo, Durchblick, Groovy Solutions und natürlich den Originalkomponisten Colour Haze.

Stilistisch geht das einmal quer durch den Garten, und kommt als Sammelvinyl mit Perry Rhodan Mag, auf der CD gibt es als Bonusmaterial ein Video und 60 Minuten Perry Rhodan Hörspiel..

PORNCD02 ist die Katalognummer.
Watch out ... landing soon close to you!

Wir werden ab sofort über Nova MD und Straight Distribution vertrieben

Ab April sind Play Out Right Now (P.O.R.N.) Recordings und c.o.r.n. recordings CDs bei Nova MD in Stuttgart erhältlich.
Vinyl gibt es bei Straight Distribution.

Erster VÖ bei Nova MD: Beese & Brtschitsch - ... in the long run CORNCD03 - OUT NOW
und bei Straight Audio ist ab sofort LeRon & Yves Eaux - Bring me Home (PORN07) zu bekommen.

Donnerstag, März 30, 2006

Scrambled Hacks

Ein Video sagt mehr als 1.000 Worte:
.... einfach auf youtube.com anschauen
Geniale Idee von popmodernism.org ...

Appetizer:
Bild und Tonzerstückler, Live Einsatz möglich, Spaß garantiert.

Mittwoch, März 08, 2006

Kopierschutzprobleme bei CDs? Schreib an Dr.Spiesecke ....

Netzpolitik.org startet die Kampagne "Schreibt dem Phonoverband bei Kopierschutzproblemen"
Der gute Herr Dr.Spiesecke, seines Zeichens Sprecher der heimischen Abteilung der IFPI, also der Interessenvertretung der Majormusikindustrie, äusserte sich im Radio wie folgt:
"Ich habe persönlich gesagt, jeder, der nen CD-Spieler hat, bei dem ‘ne kopiergeschützte CD nicht läuft, der soll mir ne ‘mail schicken. Ich glaube, ich habe in den letzten Jahren acht Mails bekommen, die einigermassen plausibel waren."

Links zu eine Mitschnitt des Interviews auf Deutschlandradio und weitere Informationen gibt es bei netzpolitik.org. Dort gibt es auch ein schickes Banner.

Das ist doch echt ein toller Service der IFPI.



(Danke an spreeblick.de für die Nachricht)

Samstag, März 04, 2006

Paul Brtschitsch Live in New York March 4, 2006



Paul Brtschitsch is for the first time in the United States for a live gig.
Don't miss this gig, he is exceptional...and an extremely nice guy.
You have to expect the best tech-house live experience and a good party.


Exit Club and Lounge, 147 Greenpoint Avenue, Brooklyn, NY
10 pm - 6 am

Live:
Paul Brtschitsch (Taksi, c.o.r.n. recordings)
Gabriel Ananda (Karmarouge)

DJs:
Adam X
Juan Gaviria

Paul is not the guy on the flyer, he looks much better:

PORN07 digital exclusive pre-release on beatport.com


LeRon & Yves Eaux - Bring me Home EP is exclusively pre-released on beatport.com

Mittwoch, März 01, 2006

BMJ erteilt der IFPI eine Abfuhr

Das Bundesjustizministerium weist die Forderung der Majorinteressenvertretung IFPI nach Aufhebung des Sendeprivilegs für Internetradios zurück. Das meldet das Institut für Urheber- und Medienrecht.
Schön.
Weitermachen......

Montag, Februar 27, 2006

Play Out Right Now auf der Pop Up in Leipzig

Auch dieses Jahr haben Play Out Right Now und c.o.r.n. recordings einen Stand in Leipzig auf der Pop Up Messe, die vom 18.-20.05.06 stattfindet.

Samstag, Februar 04, 2006

IEMA (International Electronic Music Association)

International Electronic Music Association, kurz IEMA, wurde soeben gegründet.
Sie soll eine Interessenvertretung speziell für die elektronischen Labels werden.

Samstag, Januar 28, 2006

PORN07 LeRon & Yves Eaux - Bring me Home EP


Our upcoming PORN07 12" release produced by the up and coming dutch duo LeRon & Yves Eaux is finally on manufacturing stage. More information about the duo is available on their homepage .
"Good things take time, we know that ....", says Matthias Delay .
This PlayOutRightNow (P.O.R.N.) Recordings EP just entered the release promo charts/north america:

Original Mix #24
Nocando Mix #12

More news coming soon .....

Mittwoch, Januar 25, 2006

Quo vadis, Deutschland?

Andere Länder stärken ihre Musikwirtschaft. Sie tun das nicht nur aus kulturellen, sondern vor allem auch aus ökonomischen Gründen.
Frankreich zum Beispiel fördert den nationalen Musikexport und Auftrittsmöglichkeiten französischer Künstler mit einigen Millionen Euro, und das schon seit Jahren. Der Erfolg gibt ihnen Recht: eine Verzehnfachung des Umsatzes in ausländischen Märkten wurde in den vergangenen Jahren erzielt.
Schön für die Franzosen.

Nach langem Tauziehen und großem Hickhack, wurde Ende 2003 das Deutsche Musikexportbüro GermanSounds gegründet, das es sich zum Ziel gesetzt hat, deutsche Musikproduktionen zu fördern, darunter die Musik der kreativsten Zellen, also der mittleren und kleineren Tonträgerfirmen.

Rechtzeitig zur Midem veröffentlicht der VUT, der Verband unahängiger Tonträgerfirmen und Verlage, eine wissenschaftliche Auswertung einer Befragung seiner Mitglieder. PlayOutRightNow berichtete ausführlich hier.
In Zeiten in denen die Majorplattenfirmen über Umsatzeinbrüche klagen, vermelden die kleinen Umsatzzuwächse und steigende Mitarbeiterzahlen.
Nach all den Wahlkampfparolen (Vorfahrt für Arbeit), sollte man meinen, dass diese Meldung Anlass für die Stärkung der Independentszene sein sollte. Naiv gedacht.
Denn das ist nicht die Meldung, die von der MIDEM, der größten Musikmesse der Welt nach Deutschland dringt.

Michael Haentjes, der Sprecher der deutschen Abteilung der IFPI, des Interessenverbands der Majormusikindustrie, wird mit deutlichen Worten zum Thema zitiert:
„Ich würde sagen, vergesst es. Es gibt genug Firmen, die den Export ihrer Künstler selbst organisieren können und dies auch machen“

Ein tolles Statement. Hier meine Übersetzung des Gesagten:
Die großen und größten Firmen benötigen das Exportbüro nicht, da sie selbst über die nötigen internationalen Strukturen verfügen, um ihre Künstler in den dortigen Märkten zu fördern. Ausserdem sind diese Firmen nicht und niemals daran interessiert, dass ihnen die kleineren Firmen Marktanteile abnehmen könnten.
Ein schönes Beispiel für Besitzstandswahrung und Schutz von Eigeninteressen.

Stefan Kampeter (CDU), der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU Fraktion, will die öffentliche Förderung von GermanSounds einstellen, da die Förderung nur eine Anschubfinanzierung gewesen sein soll.
Wenn bereits nach zwei Jahren der Stecker gezogen wird, ist das ein deutliches Signal wie hoch der Stellenwert von kreativer Vielfalt und Kultur in Deutschland tatsächlich ist.
Wir sprechen hier über einen Betrag von ca. 300.000 Euro jährlich mit denen sich der Bund an German Sounds beteiligt.
Ich möchte hier keine Projekte aufzählen, für die gerne ein vielfaches hingeblättert wird.
Ich meine nicht den wunderschönen offenen Brief der Bundeskanzlerin, der bundesweit in ganzseitigen Zeitungsanzeigen zum Jahresende abgedruckt wurde. Diese Imagekampagne hatte ein Volumen von knapp 3 Mio. Euro......

Der VUT und die Gema bekräftigen, am Deutschen Musikexportbüro festhalten zu wollen.

Es berichtet das Handelsblatt.

Samstag, Januar 21, 2006

Netvibes bietet personalisiertes Informationsmanagement

Netvibes ist eine Seite, die es ermöglicht, verschiedene (Informations-)Module nach persönlichen Vorgaben und Vorlieben anzuzeigen.
Und das alles live und sofort...... ohne Registrierung.

Hier ein paar der verfügbaren Module: RSS/ATOM Feeds, flickr, gmail, pop, de.lic.ious, Webnote, Price Watch, Podcasts.
Damit man auch noch zu was anderem kommt, kann man sich auch noch eine To Do List anlegen, damit man diese Dinge vor Augen hat.

Früher war das Problem, überhaupt irgendwelche Informationen zu bekommen. Heute ist die Herausforderung, diese zu filtern und zu organisieren.

Freitag, Januar 20, 2006

Der Alanis Morissette Lyric Generator

Alle, die schon immer mal einen Songtext schreiben wollten, und denen partout nichts einfallen wollte, können jetzt aufatmen.
Denn hier gibt es eine nette kleine Seite mit einem Alanis Morissette Lyric Generator

Ich habe die Probe aufs Exempel gemacht, hier kommt der Text:

"Why"

Vitamins, health, farts
Why God, Why?
Health, politics, cabbage
Why God, Why?

What have I done to deserve this green horror?
Surrounded on all sides with the Hell of cabbage
Like a bukowsky character, I'm wordy and alone
Why God, Why?

Nutrition, vitamins, vegetarians
Why God, Why?
Cabbage, vegetarians, farts
Why God, Why?

What have I done to deserve this green disaster that is my life?
Surrounded on all sides with the Hell of cabbage
Like a bukowsky character, I'm wordy and alone
Why God, Why?

What have I done to deserve this green misery?
Surrounded on all sides with the Hell of cabbage
Like a bukowsky character, I'm wordy and alone
Why God, Why?

Why God, Why?
Why God, Why?
Why God, Why?
Why God, Why?



Gar nicht so übel ........

VUT Studie: Independent Labels veröffentlichen die Hälfte aller Neuveröffentlichungen in Deutschland

Wachstum gegen den Trend.
Das ist die Überschrift der Studie, die von Christian Handke, Humboldt-Universität zu Berlin, durchgeführt wurde.
Der VUT (Verband Unabhängiger Tonträgerhersteller und Verlage e.V.) veröffentlicht heute auf der Midem das Ergebnis der zugrunde liegenden Mitgliederbefragung unter kleinen und mittleren Tonträger Unternehmen, die im letzten Quartal 2004 vorgenommen wurde.

Die Musikbranche insgesamt hatte einen Umsatzrückgang von ca. 40 Prozent innerhalb der letzten 7 Jahre, doch im gleichen Zeitraum gab es etliche Neugründungen von Klein- und Kleinstunternehmen in der Branche.


Einige Ergebnisse kurz zusammengefasst:

- die teilnehmenden Unternehmen sehen ihre Zukunftsaussichten überwiegend positiv
- die VUT Mitglieder erzielten einen Umsatz von ca. 216 Mio Euro und beschäftigen
3.800 Mitarbeiter
- der Umsatzanteil entspricht einem der vier Majors
- sie bringen die Hälfte aller Neuveröffentlichungen in Deutschland heraus. Diese
sind überwiegend Werke in Deutschland ansässiger Kreativer
- Innovationshemmnisse sind mehrheitlich:
Mangel an geeigneten Finanzierungsquellen
ungleiche Marktbedingungen für unterschiedlich große Unternehmen
Probleme geeignete Kooperationspartner zu finden

dagegen sind Probleme mit dem Schutz geistigen Eigentums momentan nicht vorrangig. Eher sogar noch die bürokratischen Hürden die mit einem Schutz verbunden sind.

Die Bedürfnisse der kleinen und Kleinstunternehmen werden in der öffentlichen Diskussion nicht genügend wahrgenommen.

Der gesamte Wortlaut der Studie kann bei VUT-Online heruntergeladen werden.

ArtistRadio.fm, kostenloser Account für 300 Artists

Artistradio.fm wird im Februar an den Start gehen.
Die ersten 300 Artists, die sich einen Artistaccount registrieren lassen, bekommen den vollen Service für ein Jahr kostenlos.