Samstag, Juli 15, 2006

Die Gema bewegt sich doch .... nicht weit genug.

Keine Gema-Gebühren für das Streamen von eigenem Material auf der eigenen Künstlerhomepage. Das ist die gute Nachricht.

Die damit verbundenen Anforderungen muten jedoch seltsam an:
Die Homepage darf nicht kommerziell sein und, noch besser, auf keine kommerzielle Seite verlinkt sein, z.B. zu einem Download-Angebot.
Das ist die Erlaubnis ein Plakat ins Schaufenster eines Geschäfts ohne Eingang zu hängen.
Die Richtung stimmt, doch leider geht dieser Schritt noch nicht weit genug, bzw. ist zu schwammig formuliert.

Kommentare:

Taste hat gesagt…

Weil die GEMA eben keine Ahnung vom wirklichen Leben und der Notwendigkeit von Webpromotion hat. Die denken eben, Musiker kann man melken ohne Ende, wenn sie denn erst mal in die GEMA-Mitgliedschaft gelockt wurden. Eigentlich sollte dieser Verein sich als Dienstleister verstehen, nicht als Behinderer.

Anonym hat gesagt…

wenn du die GEMA und ihre dummheit hasst, leg sie doch einfach mal ein paar Wochen/ monate lahm. das ist ziemlich einfach und wird dir eine menge spass bereiten. gemäß § 10 des Urh WG sind die GEMA-Mitarbeiter VERPFLICHTET dir auskunft zu erteilen, welcher Song und welcher Interpret von der GEMA vertreten wird und welcher nicht. stell deine anfrage in vorbereitung auf eine MÖGLICHE ÖFFENTLICHE party. du möchtest natürlich nur sicher gehen, dass alles korrekt ist. die anfrage stellst du, weil die GEMA recherche auf der website leider nur auszüge anbietet. du möchtest nämlich aufgrund der GEMA Auskunft entscheiden, welche songs du spielen wirst und welche nicht. ;) dann sendest du eine 20 seitenlange titel und interpretenliste, am besten auf karopapier ausgedruckt per post, an die bezirksdirektion, die für deinen wohnort zuständig ist oder für geizige: eine mail mit dem anhang als unveränderbares pdf. so müssen die damen und herren nämlich alle songs u.s.w. von hand in ihren rechner hauen. und bei tausenden von titeln kann das dauern.... diesen tipp gibst du noch allen deinen freunden und die ihren freunden und dann kümmert sich da bald keiner mehr um was anderes. als mögliche titellisten eignen sich die playlists von internetradios übrigens. aber wichtig!! es muss per post oder wenigstens als unveränderbare pdf versendet werden.