Sonntag, Mai 03, 2009

Scrivener - Text lost and found

Ich hatte gerade einen veritablen Schock: Alle Texte, die ich in der Tutorial-Datei des Textverarbeitungsprogramms Scrivener gespeichert hatte, waren weg. Ich hatte die Datei nie umbenannt und als Stoffsammlung genutzt. Keine gute Idee.

Ich hatte vor kurzem Scrivener upgedated, das war das Problem. Die alte Tutorialversion wird teilweise überschrieben.

Die Lösung des Problems:
Im Papierkorb lag zum Glück noch die alte Scrivener Version=> Ich habe die neue Version gelöscht, die alte Version gestartet: alle Texte waren wieder da. Ich hab natürlich sofort eine neue Datei angelegt, dann nochmals upgedated. Jetzt ist wieder alles in Ordnung.
Was lernen wir daraus: Noch mehr Backups, und vor allem => nichts in der Tutorial-Datei abspeichern.

For english readers: When you are using the write program Scrivener : do not save text in the tutorial-file. It might dissappear by updating the program. If that happens: delete the new version, pick the old version from your trash folder, save your file as a project with another name. Now, you can update again.

Mittwoch, März 11, 2009

Die Qual vor der Wahl oder "Ausfüllhinweise und Antrag für Auslandsdeutsche"

Unabhängig von der müssigen Frage, wie sinnvoll es ist, alle 4 Jahre zwischen Apfelsine und Orange eine Auswahl zu treffen, hat es mich dann schon interessiert, wie ich, als in der Schweiz lebender Deutscher, mein Wahlrecht wahrnehmen kann; z.B. für die diesjährigen Wahlen zum Europäischen Parlament und die Bundestagswahl.

Da ich im Ausland wohne, werde ich als Auslandsdeutscher bezeichnet. So fängt das schon mal an. Aha. Klingt nicht sehr charmant, ist dafür bestes Bürokratendeutsch. Wunderbar knapp. Mehr Positives fällt mir dazu nicht ein.

Die Voraussetzungen finden sich bei bundeswahlleiter.de:

Dort heisst es:
Deutsche, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben und hier nicht gemeldet sind, können an der Bundestagswahl teilnehmen, wenn sie

* Deutsche im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes sind,
* bis zum Wahltag das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben,
* nach dem 23. Mai 1949 mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gewohnt haben und
* nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.


hierfür benötigt man einen Eintrag ins Wählerverzeichnis der früheren Wohngemeinde.

Der Eintrag erfolgt auf Antrag.

=> Ausfüllhinweise und Link zu den Antrags-Formularen:

Europawahl (Der Antrag muss spätestens am 17. Mai 2009 der Gemeinde vorliegen)

Bundestagswahl (Stichtag: 6. September 2009)

Freitag, Januar 16, 2009

Delayed: Das "Velvet Realm"-Video

Der Fotograf und Kameramann Michael Mayer, ein guter Freund aus Münchner Tagen, hatte mich vor Jahren gefragt, ob ich nicht Lust hätte, seine Videos zu vertonen. Hatte ich, klar: 1. Mag ich seine Sachen sehr. 2. War für mich eine gute Gelegenheit, etwas neues auszuprobieren. Darüber hinaus fühlte mich geehrt, da ich weiß, mit welcher Akribie und Hingabe er sich seinen Projekten widmet. Herzblut ist das Stichwort.

Hier ist nun die Frucht unserer Kooperation:



I hope you like da shit.

Samstag, Januar 03, 2009

Twitter'd out

Mein alter Freund David (@undakova) hat ein cooles Video über seine zunehmende Vertwitterung ins Netz gestellt:

Montag, Dezember 29, 2008

Twitter Essentials i.e. "7 reasons why everyone in the music industry should try Twitter"

Gerd Leonhard wrote a pretty cool essay, why everyone in the music industry should try Twitter for promotion and marketing purposes. My dear friends, it's a "must read"!

If you want to find out more about the microblogging phenomenon Twitter, the Twitterverse and the Twitteria, you'll find an extremely cool link selection in these two posts, that will help you to enjoy the benefits:

The 10 Types of Users You’ll Meet on Twitter written by Ryan Deal
Top 20 Twitter Posts of 2008 selected and described by Dev Basu


Please follow me on Twitter @delay1

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Schuhe werfen, – jetzt auf deutsche Politiker!

Früher hat man in der Vorweihnachtszeit Schuhe vor die Tür gestellt. Heute gibt es bessere Optionen:







Vielen Dank an Spreeblick.

Donnerstag, Dezember 04, 2008

Wege zum Glück: brand eins

Ich werde gelegentlich nach guten Ratschlägen oder Tipps gefragt. Einer der besten Ratschläge, die ich zu vergeben habe lautet: brand eins lesen!

Klingt komisch, heisst aber so.

Die aktuelle Ausgabe behandelt den "Schwerpunkt: Glück". Und Glück ist etwas, das wohl alle gebrauchen können. Immer.




Glück ist eine Frage der erkannten Chancen
(Eckart W. Hirschhausen)

Das ist eine kleine Geschichte über Glück in Zeiten einer Krise. Eine Geschichte über die friedliche Koexistenz von Print und Online, - und über gesteigerte Auflagen. Es geht um brand eins, ein Wirtschaftsmagazin, das mit anderen Wirtschaftsmagazinen vor allem die mögliche Steuerabzugsfähigkeit teilt. Sogar Leute, die sonst keine Wirtschaftsmagazine lesen, können sich für brand eins begeistern. Es bildet ein Gegengewicht zu Jammer-, Krisen-, Sensations- und Erregungsjournalismus. Und bei allem steht immer der Mensch im Vordergrund.

Zuerst mal etwas persönliches:

Liebes brand eins,

was für ein Glück, das ich dich gefunden habe. Du warst mir immer Quelle der Inspiration und hattest Anteil an meiner stetigen Horizonterweiterung. Dein Blick über den Tellerrand und dein Talent, spannende Geschichten aus interessanten Blickwinkeln zu erzählen, sorgten bei mir stets für "Ahas" und auch "Ohos". Ich konnte nützliche und wertvolle Anregungen gewinnen. Deine Schwerpunkthemen sind aus dem Leben gegriffen, und die ständigen Rubriken "Die kleinste wirtschaftliche Einheit: Der Mensch" und "Die Welt in Zahlen" bilden die soliden Eckpfeiler meiner Lektüre. Das Vergnügen kam nie zu kurz. Langweilig war mir mit dir nie. Du bist im wahrsten Sinne des Wortes eine erbauliche Lektüre.
Zeit für mich, danke zu sagen: Danke.


Beim Kioskier meines Vertrauens (der Laden im Bild v.r.) sah ich das Exemplar 03/2002 liegen, "Schwerpunkt: Entscheidung". Das ungewöhnliche Cover und der komische Name machten mich neugierig. Ein kurzer Blick ins Magazin reichte für meine Entscheidung. Seither kaufe ich brand eins, im Einzelverkauf. Obwohl es die fairsten und ungewöhnlichsten Abo-Bedingungen hat, die ich kenne, habe ich nie abonniert. Zahlen und fröhlich sein, - und das Kleingewerbe unterstützen. Das ist nicht verkehrt.



"Nur wer sich entscheidet, existiert. Sagt Martin Luther. Aber: Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regel für beides zu entscheiden. Sagt Theodor Fontane. Allerdings: Viele Menschen würden sich leichter entschließen, wenn sie wüssten zu was. Sagt Aldous Huxley. Nur: An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser. Sagt Charlie Chaplin. Und außerdem: Wie man’s macht, macht man’s falsch. Und macht man’s falsch, ist’s auch nicht richtig. Sagt Klaus" (Quelle: brand eins)




An der jetzigen Krise überrascht mich, das so viele so überrascht zu sein scheinen. Hätten die mal lieber alle "Schwerpunkt: Kapitalismus - Mehr Geld als Verstand" (brand eins 03/2006) gelesen.


Alle Artikel stehen mit Volltextsuche im Internet, in voller Länge. Kann man anschauen, lesen, ausdrucken und weiterleiten. Man muss sich nicht einmal registrieren. Gleichzeitig steigt die Anzahl der verkauften Print-Exemplare:


(Quelle: meedia.de/IVW/PZ Online)

Donnerstag, November 27, 2008

Too much Vinyl? Have fun!

Hier kommt die Antwort auf die Frage wofür Plattensammlungen in zweiter Linie gut sind, und wieviel Spaß man damit haben kann:

Da kann eine mp3-Sammlung dann doch nicht mithalten. Gefunden hab ich das Video über die krisengeschüttelte SZ

Freitag, Oktober 31, 2008

Vielen Dank, Native Instruments!

Freundlicherweise hat mir Native Instruments ein Upgrade auf Traktor Scratch Pro zur Verfügung gestellt. Das freut mich natürlich sehr. Ich bin schon mit Traktor Scratch so zufrieden, dass ich bisweilen die Platte wechseln will: so überzeugend ist das Vinyl-Feeling.

Montag, Oktober 06, 2008

Schwäbisch by Nature

Der anarchische Witz der Schwaben zeigt sich hier von seiner besten Seite. Egal, ob nun die grossen Filmfirmen tatsächlich schon hinter dem äussert professionellen Synchron-Käpsele Dodokay her sind, - oder (noch) nicht. Witzig ist das allemal, wenn Jack Bauer zum Schwaben Jürgen Bauer, dem Chef einer WG mutiert. Sogar das Fernsehen wurde aufmerksam:


Die Clips wären ihr Geld wert, wenn es denn welches dafür gäbe.