Samstag, Juni 04, 2016

PORN isn't dead

The two labels Play Out Right Now (P.O.R.N.) Recordings and c.o.r.n. recordings aren't dead - they are just asleep.
In case you are looking for our P.O.R.N. 12" vinyl releases: There are a few copies left. Yes, you absolutely can buy them. Just get in touch. You'll find our music on Spotify: Teleport, Matthias Delay, Gabriel Le Mar, Le Ron & Yves Eaux, Llopis ...

Our main domain pornrec.com got lost because of, well, human failure. What shall I say: Shit happens - actually every single day.

Mittwoch, Dezember 14, 2011

Non scholae, sed vita disco - Neulich in der DJ-Schule

Auf einer Zugfahrt zu einem Gig nach Hamburg, kam ich mal mit einer älteren Dame ins Gespräch. Die, als das Wort Discjockey fiel, bestimmt an einen Herrn, wie aus dem folgenden Video gedacht hat.
Dass ich kein spezielles Bühnenoutfit hatte, stieß bei ihr auf große Verwunderung. Rückblickend kann ich sagen: Die Dame hatte recht. Ein spezielles Bühnengewand, wäre der Steigerung meines Bekanntheitsgrads bestimmt nicht abträglich gewesen.

Google

Freitag, Oktober 28, 2011

Samstag, Oktober 02, 2010

Die Republik versteht nur Bahnhof

Stuttgart 21
Kostenvoranschlag: 7 Mrd. Euro
Vermutete Kosten: 18,7 Mrd. €
Beschädigung der Demokratie und Vertrauensverlust: unbezahlbar

Übermorgen ist der 3. Oktober, 20 Jahre Deutsche Einheit, 20 Jahre friedlicher Protest der Massen. Wäre die Mauer in Stuttgart gestanden, hätten wir dieses Jahr vielleicht nichts zu feiern.

Erstmal vorweg: Mir geht es jetzt gar nicht um ein pro oder kontra zu Stuttgart21, sondern darum, dass gestern in Stuttgart die von der Verfassung garantierten Rechte der Bürger niedergeknüppelt wurden. Der harte Einsatz war politisch gewollt. Der Einsatz war unverhältnismäßig. Die Eskalation war vorherseh- und vermeidbar. Es hätten keine Menschen zu Schaden kommen dürfen. Die Ignoranz der handelnden politischen Akteure stinkt zum Himmel. Auf gut schwäbisch sagt man: Bschiss kommt uf de Tisch! Das bedeutet, dass Lügen ans Licht kommen. Manchmal dauert's, manchmal geht's ganz schnell. Die Bloggerin @EinAugenschmaus analysierte die Körpersprache von Innenminister Rech beim Interview mit Marietta Slomka. Fast wie bei "Lie To Me". Ihre Diagnose ist klar: Der Innenminister lügt!

Interessant ist es aber auch, wenn Politiker die Wahrheit sagen. In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten sagte CDU-Fraktionschef Hauk Mitte September: "Wir sind in der Lage, die Meinungsführerschaft beim Thema Stuttgart 21 zurückzugewinnen. Dafür gibt es einen ungebrochenen Willen und die notwendige Kampfbereitschaft."Was ist das denn für eine Wortwahl? Plante der Mann einen Krieg? Er ist auf jeden Fall ein Mann, für den "ziviler Ungehorsam" in der politischen Auseinandersetzung nichts verloren hat. Wie Hauk gestern im Fernsehen betonte. Da habe ich auf einem schwäbischen Gymnasium andere Dinge gelernt. Die Lektion, die gestern seitens des Staates ausgegeben wurde, lautet: Politisches Engagement ja, aber bitte ohne Störung. Baumfällen ist wichtiger als die Gesundheit der Bürger. Wer zu einer Demonstration geht, muss damit rechnen im Krankenhaus zu landen, auch wenn er sich friedlich verhält.

Das verfassungsgemäße Recht eines Volksentscheids wurde den Bürgern nicht gewährt, da die Politiker keinen Präzedenzfall schaffen wollen. (Stuttgarter Zeitung vom 16.9.: Lackmustest der Demokratie) Dass der Vorstandsvorsitzende der Herrenknecht AG, der Tunnelbohrmaschinenunternehmer Martin Herrenknecht, selber CDU-Mitglied, seiner Partei 2009 70.000 Euro gespendet hat, ist zwar nur eine Fußnote, denn die sind ja ordentlich ausgewiesen, hat jedoch "a Gschmäckle".

Ministerpräsident Mappus (CDU) sprach heute davon, dass es vielen nicht nur um das Projekt Stuttgart21 gehe. Da hat er recht, es geht um viel mehr: Es geht um die politische Kultur in Deutschland. Und um sein politisches Überleben. Er hat auch recht, wenn er sagt, dass wir in einem Rechtsstaat leben, in dem niemand über dem Gesetz steht. Ich bin mir nur nicht sicher, dass er versteht, was das heißt. Aber ich bin überzeugt, er wird es noch merken.

Der Stuttgart-21-Song von form:
Bahnhof vom Hemmlische Friade (via spreeblick)


Unbedingt ansehen, solange es noch online ist: Stuttgart21 kostet CDU Wähler (ZDF Mediathek)




Nachtrag:
Spiegel TV 03.10.2010


Dienstag, November 24, 2009

Melodyne Editor: Läuft!


Gute Nachrichten: Nach einer langen und schwierigen Schwangerschaft, hat Celemony die finale Version von Melodyne Editor veröffentlicht. Was hier und hier noch Zukunftsmusik war, ist nun Wirklichkeit: Der direkte Noten Zugriff für Akkorde. Sensationell! Ich durfte mich schon zwei Monate lang an der Beta-Testversion erfreuen, doch über die finale Version freue ich mich noch viel mehr.


Sonntag, Mai 03, 2009

Scrivener - Text lost and found

Ich hatte gerade einen veritablen Schock: Alle Texte, die ich in der Tutorial-Datei des Textverarbeitungsprogramms Scrivener gespeichert hatte, waren weg. Ich hatte die Datei nie umbenannt und als Stoffsammlung genutzt. Keine gute Idee.

Ich hatte vor kurzem Scrivener upgedated, das war das Problem. Die alte Tutorialversion wird teilweise überschrieben.

Die Lösung des Problems:
Im Papierkorb lag zum Glück noch die alte Scrivener Version=> Ich habe die neue Version gelöscht, die alte Version gestartet: alle Texte waren wieder da. Ich hab natürlich sofort eine neue Datei angelegt, dann nochmals upgedated. Jetzt ist wieder alles in Ordnung.
Was lernen wir daraus: Noch mehr Backups, und vor allem => nichts in der Tutorial-Datei abspeichern.

For english readers: When you are using the write program Scrivener : do not save text in the tutorial-file. It might dissappear by updating the program. If that happens: delete the new version, pick the old version from your trash folder, save your file as a project with another name. Now, you can update again.

Mittwoch, März 11, 2009

Die Qual vor der Wahl oder "Ausfüllhinweise und Antrag für Auslandsdeutsche"

Unabhängig von der müssigen Frage, wie sinnvoll es ist, alle 4 Jahre zwischen Apfelsine und Orange eine Auswahl zu treffen, hat es mich dann schon interessiert, wie ich, als in der Schweiz lebender Deutscher, mein Wahlrecht wahrnehmen kann; z.B. für die diesjährigen Wahlen zum Europäischen Parlament und die (geändert am 30.7.13) Bundestagswahl.

Da ich im Ausland wohne, werde ich als Auslandsdeutscher bezeichnet. So fängt das schon mal an. Aha. Klingt nicht sehr charmant, ist dafür bestes Bürokratendeutsch. Wunderbar knapp. Mehr Positives fällt mir dazu nicht ein.

UPDATE 2014:
Wahl zum 8. Europäischen Parlament am 25. Mai 2014
Teilnehmen kann man auf Antrag:
Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis und Wahlscheinantrag 2014 Europawahl, PDF

Der Antrag muss spätestens am 04.05.2014  bei der Gemeinde, in der man zuletzt gemeldet war, eingehen.

UPDATE 2013:
Teilnehmen kann man auf Antrag:
Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis und Wahlscheinantrag 2013 Bundestagswahl, PDF

Der Antrag muss spätestens am 01.09.2013  beim Wahlleiter bei der Gemeinde, in der man zuletzt gemeldet war, eingehen.


Die Voraussetzungen (2013) finden sich bei bundeswahlleiter.de:

Dort heisst es:
Gemäß § 12 Absatz 2 Satz 1 Bundeswahlgesetz sind bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen (Vollendung des 18. Lebensjahres am Wahltag und Fehlen eines Wahlrechtsausschlusses nach § 13 Bundeswahlgesetz) auch diejenigen Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes wahlberechtigt, die am Wahltag außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben, sofern sie
  1. entweder nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres (das heißt vom Tage ihres 14. Geburtstages an)mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurück liegt
    oder
  2. wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind.
Wer hat persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen erworben und ist von ihnen betroffen (siehe Nummer 2)?

Die notwendige Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland muss im Einzelfall persönlich aufgrund eigener Erfahrung und unmittelbar erworben worden sein. Eine rein passive Kommunikationsteilnahme, etwa durch den Konsum deutschsprachiger Medien im Ausland, genügt nicht.Die zudem erforderliche Betroffenheit von den politischen Verhältnissen kann sich daraus ergeben, dass ein Auslandsdeutscher aktuell der deutschen Hoheitsgewalt unterliegt, ist aber nicht darauf beschränkt.
Nach der Gesetzesbegründung (siehe Bundestagsdrucksache 17/11820) können nach Nummer 2 unter anderem wahlberechtigt sein:
  • Ortskräfte mit deutscher Staatsangehörigkeit an deutschen Auslandsvertretungen, deutsche Mitarbeiter an Goetheinstituten, an den deutschen geisteswissenschaftlichen Instituten im Ausland, an deutschen Auslandsschulen, bei den Auslandsbüros der politischen Stiftungen, Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit oder der Auslandshandelskammern sowie Korrespondenten deutscher Medien
  • Sogenannte Grenzpendler, die ihren Wohnsitz zwar im Ausland, zumeist nahe der Bundesgrenze haben, ihre Arbeits- oder Dienstleistung aber regelmäßig im Inland erbringen.
  • Auslandsdeutsche, die durch ein Engagement in Verbänden, Parteien und sonstigen Organisationen in erheblichem Umfang am politischen und gesellschaftlichen Leben der Bundesrepublik Deutschland teilnehmen.


Die Voraussetzungen (2009) finden sich bei bundeswahlleiter.de:

Dort heisst es:
Deutsche, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben und hier nicht gemeldet sind, können an der Bundestagswahl teilnehmen, wenn sie

* Deutsche im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes sind,
* bis zum Wahltag das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben,
* nach dem 23. Mai 1949 mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gewohnt haben und
* nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
hierfür benötigt man einen Eintrag ins Wählerverzeichnis der früheren Wohngemeinde.

Der Eintrag erfolgt auf Antrag.

=> Ausfüllhinweise und Link zu den Antrags-Formularen:

Europawahl (Der Antrag muss spätestens am 17. Mai 2009 der Gemeinde vorliegen)

Bundestagswahl (Stichtag: 6. September 2009)


Freitag, Januar 16, 2009

Delayed: Das "Velvet Realm"-Video

Der Fotograf und Kameramann Michael Mayer, ein guter Freund aus Münchner Tagen, hatte mich vor Jahren gefragt, ob ich nicht Lust hätte, seine Videos zu vertonen. Hatte ich, klar: 1. Mag ich seine Sachen sehr. 2. War für mich eine gute Gelegenheit, etwas neues auszuprobieren. Darüber hinaus fühlte mich geehrt, da ich weiß, mit welcher Akribie und Hingabe er sich seinen Projekten widmet. Herzblut ist das Stichwort.

Hier ist nun die Frucht unserer Kooperation:



I hope you like da shit.

Samstag, Januar 03, 2009

Twitter'd out

Mein alter Freund David (@undakova) hat ein cooles Video über seine zunehmende Vertwitterung ins Netz gestellt:

Montag, Dezember 29, 2008

Twitter Essentials i.e. "7 reasons why everyone in the music industry should try Twitter"

Gerd Leonhard wrote a pretty cool essay, why everyone in the music industry should try Twitter for promotion and marketing purposes. My dear friends, it's a "must read"!

If you want to find out more about the microblogging phenomenon Twitter, the Twitterverse and the Twitteria, you'll find an extremely cool link selection in these two posts, that will help you to enjoy the benefits:

The 10 Types of Users You’ll Meet on Twitter written by Ryan Deal
Top 20 Twitter Posts of 2008 selected and described by Dev Basu


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